Archiv Männer machen mobil - Petrus- und Paulusgemeinde Konstanz

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Männer machen mobil            -- Archiv --




Gemeinsam nach Übersee
(Juni 2019)

An einem Donnerstag – genau richtig von der Terminplanung her, da schönstes Frühsommerwetter - begaben sich die mobilen Männer zusammen mit ihren Freunden aus Litzelstetten auf eine kleine Wandertour ins Hinterland des Bodensees.

Um 9.00h ging es vom Hafen Wallhausen mit dem Schiffle gen Überlingen und von dort mit dem Bus bis nach Heiligenberg, von dessen Schloss, herrlich auf einer Anhöhe gelegen, man einen traumhaften Blick in den Linzgau hat.

Heiligenberg, auch die „Sonne über dem Bodensee“ genannt, bietet zu jeder Jahreszeit lohnenswerte Wanderziele auf seinem Hochplateau. Über die Amalienhöhe, die einen herrlichen Ausblick über den Bodensee bis zu den Schweizer Alpen erlaubt, wanderten die Männer nach Betenbrunn und besuchten die dortige Wallfahrtskirche, ein barockes Kleinod im Linzgau.

Moderate Steigungen bei einer Gehzeit von etwa 3 Stunden machten den Tag zum Genuss, gekrönt von einem traumhaften Kuchenbuffet in einem Heiligenberger Café zum Abschluss der Wanderung.

Ein rundum gelungener Tag, so fanden alle Teilnehmer.

Hier ein paar Eindrücke zum Erinnern:


Der Frühling lockte…..
(März 2019)

unsere mobilen Männer zu einer Fahrt zu einem der wenigen, noch verbliebenen Textilhersteller in Deutschland, der Firma TRIGEMA in Burladingen. TRIGEMA wurde 1919 gegründet und ist Deutschlands größter Hersteller von Sport- und Freizeitbekleidung.

Schon die Fahrt bei strahlendem Wetter über die Hochebene der Schwäbischen Alb war ein Genuss.

Vor Beginn der Besichtigung konnte, wer wollte, sich erst einmal im hauseigenen Outlet umsehen und das eine oder andere Bekleidungsteil fürs kommende Frühjahr mitnehmen. Es folgte eine Stärkung in der hauseigenen Kantine mit Kartoffelsalat, Tomatensalat, Fleischkäse, schwäbischen Seelen und alkoholfreien Getränken.

Die Besichtigung selbst war dann durchaus ungewöhnlich und höchst informativ. Die großen Hallen mit den computergesteuerten Großmaschinen, mit wenig Personal und dann als Gegensatz der große Nähsaal, wo viele Mitarbeiterinnen und auch Mitarbeiter (!) emsig an ihren Maschinen nähten…

Wir erfuhren viel über den Einkauf der Rohstoffe (z.B. Baumwolle aus Griechenland und der Türkei), die Weiterverarbeitung im Hause und eine nachhaltige und schonende Produktion (ausschließlich in Deutschland) sowie eine Mitarbeiterorientierung, die diesen Namen verdient und sich nicht zuletzt in fairen Gehältern und Löhnen und viel Transparenz im Unternehmen zeigt. Man war sehr stolz berichten zu können, dass man in den letzten 47 Jahren keine Entlassungen aussprechen und keine Kurzarbeit ansetzen musste. Auch Akkordarbeit oder Ungleichheit bei der Entlohnung von Männern und Frauen ist bei TRIGEMA verpönt.

Zum krönenden Abschluss dann der Besuch der Verwaltung, die schon etwas ungewöhnlich ist: ein immenses Büro mit Einzelarbeitsplätzen und Besprechungstischen, luftig auf zwei Ebenen verteilt mit viel Platz für die MitarbeiterInnen. Selbst der Chef hat hier, inmitten seiner Belegschaft, seinen Arbeitsplatz; im Vorbeigehen sahen wir ihn mit einigen MitarbeiterInnen ins Gespräch vertieft.

Bestens informiert und gut gelaunt traten wir dann kurz vor 16h die Heimreise an und waren uns alle einig, dass dies ein sehr gelungener, aufschlussreicher Besuch war.



Kochabend bei den Männern
(Februar 2019)

Zwar erst das dritte Mal, aber schon eine liebgewordene Tradition: der Kochabend im Februar bei den mobilen Männern. Und dieses Mal war Mut seitens der Gäste gefragt, war doch ein orientalisches Essen angesagt, nämlich ein Couscous, das seinen Ursprung in Nordafrika hat.
Aber, wie man sieht, gibt es experimentierfreudige Männer, die sich von einer solchen Vorankündigung nicht abschrecken lassen.

Nach einiger Vorarbeit, die teilweise zu Hause erledigt werden musste, da die Küchenzeile im Anbau der Pauluskirche doch zu klein ist, um mehreren Köchen Platz zu bieten, ohne dass sie sich auf die Füße treten, konnte es losgehen mit dem Brutzeln und Schmoren. Nach Eintreffen der Gäste leitete ein kleiner Apéritif den Abend genussvoll ein.
Und entweder waren die Gäste nur sehr höflich ( ) oder es hat ihnen wirklich geschmeckt, zumindest kamen nur positive Rückmeldungen und auch Rezeptanfragen.
So macht das Vorbereiten, Kochen und auch das Nachbereiten und Saubermachen Spaß.

In diesem Sinne: bis zum nächsten Jahr, wo es wieder heißen wird: „Wir kochen für Euch“.


Die mobilen Männer / „55 plus“ in der Nudelfabrik
(Juni 2018)

Ende Juni war es soweit: Ein Ausflug zusammen mit der Männergruppe „55 plus“ aus Litzelstetten ins Schwäbische stand an.

Ein ganzer Bus (!) voller gut gelaunter Männer machte sich auf den Weg zur Firma Albgold in Trochtelfingen, um dort die schwäbische Antwort auf die italienische Pasta kennen zu lernen; alle waren erstaunt über die Vielfalt an Nudelspezialitäten, die die Firma aus besten regionalen Zutaten herstellt. Gut getarnt mit Schutzanzügen und -hauben, wurden die Männer von einer charmanten Mitarbeiterin durch die Produktion geführt. Sehr aufschlussreich zu erfahren war, dass Albgold besten Hartweizen verwendet, der seit einiger Zeit in unseren Breiten angebaut wird und prächtig gedeiht, auch eine Folge des Klimawandels. Auch alte Getreidesorten rücken immer mehr in den Blick, und für Menschen mit Glutenunverträglichkeit die „Spezialanfertigungen“ aus Reis- oder Maismehl.

Die Hühner der Region (Bodenhaltung) haben gut zu tun, müssen sie doch tagtäglich 150 000 Eier legen, damit die Produktion bei Albgold nicht still steht.
Versteht sich von selbst, dass nach der Theorie die Praxis folgte: im firmeneigenen Restaurant konnten die Männer dann aus der umfangreichen Speisekarte leckere Nudelgerichte genießen.

Aber das war noch nicht alles an diesem wunderbaren Sommertag. Im wahrsten Wortsinn „genudelt“ fuhren die Männer dann weiter nach Dormettingen, in das Fossilienmuseum der Fa. Holcim Süddeutschland. Dort wird Ölschiefer abgebaut und als „Abfallprodukt“ werden – da der Ölschiefer ca. 180 Millionen Jahre alt ist – ausserordentlich gut erhaltene Versteinerungen gefunden; die Prachtexemplare werden von Fachleuten geborgen und präpariert. Es sind nicht nur die spektakulären Fischsaurier, Krokodile, Seelilien und Fische, die faszinieren. Auch die eher unscheinbaren fossilen Muscheln, Armfüßer, Serpeln (kleine Schlangen) usw. liefern wichtige Informationen über das Ökosystem „Posidonienschiefer-Meer“.

Jedoch: was ist noch wichtiger als die Frühgeschichte unserer Erde??? Richtig: König Fußball.
Einige Herren ließen es sich nicht nehmen, das Angebot bei Fa.Holcim freudig anzunehmen und das Fußballspiel Deutschland – Südkorea anzusehen.

     Der Rest ist bekannt.

Kommentar eines der Herren: „FC Wollmatingen hätte besser gespielt!“.

Da war es doch wesentlich erfreulicher, auf dem eigens für Besucher geschaffenen Klopfplatz Schiefertafeln aufzuklopfen und sich über die gefundenen Versteinerungen zu freuen, die man sogar mit nach Hause nehmen durfte.

Bestens gelaunt ging es danach wieder zurück.

"Die bewegten Männer"
(Oktober 2017)

…starteten in den Herbst mit einer idyllischen Fahrt im originellen "Apfelbähnle", vorbei an Obstbäumen, über die Wiesen und Felder rund um Hof Neuhaus bei Überlingen.
Das war die perfekte Gelegenheit, Wissenswertes zur Landschaft, Geschichte und zu den Pflanzen unserer Region zu hören. Schwerpunkt war der Apfelanbau, die Sortenvielfalt (wobei es durchaus auch "Mode"-Äpfel gibt!), alte Apfelsorten sowie die Verarbeitung und Verwendung der Früchte.
Eine kräftige, hausgemachte Nudelsuppe, ein reichhaltiges Bauernvesper, sowie Most, Apfelsaft und alkoholfreie Getränke rundeten den Besuch ab.
Alles in allem: ein herrlicher Nachmittag in einer reizvollen Landschaft, und als Sahnehäubchen dazu ein strahlend blauer Himmel. Was will "Mann" mehr?



Gemeinsam wandert sich´s besser:
(Oktober 2017)

Die mobilen Männer waren im Oktober zweifach mobil: kurz nach ihrer Fahrt mit dem Apfelbähnle stand eine Wanderung zusammen mit der Männergruppe „55 plus“ der Litzelstetter Auferstehungsgemeinde an.
Beginnend in Meersburg ging es durch Wälder und Wiesen nach Gebhardsweiler. Dort bestaunten die Männer in einer Art Zeitreise durch das Land- und Stadtleben der letzten 100 Jahre das Traktormuseum: von den ersten Traktoren - noch mit Holzrädern – zu den Großschleppern der 70er Jahre. Skurrile und imposante Traktoren aus aller Welt zeugten von der Ingenieurkunst vergangener Jahrzehnte.
Der Ausstellung „100 Jahre Leben auf dem Lande“ mit 200 Traktoren stand mit über 150 Automobilen und Motorrädern die Ausstellung „100 Jahre Leben in der Stadt“ gegenüber.
Zahlreiche Werkstätten wie Schuhmacher, Küfer oder Schmied, sowie eine alte Schule, ein Spielwarenladen oder ein Haushaltswarengeschäft mit den ersten mechanischen Haushaltshilfen wie z. B. dem ersten Dampfkochtopf oder dem Automatischen Apfelschäler schilderten anschaulich das Leben auf dem Land der damaligen Zeit.
Das Stadtleben veranschaulichten herrschaftliche Vorkriegsautomobile, Kleinwagen der 50er Jahre und viele andere PKWs bis zum Opel Manta. Ein Pelzgeschäft, ein Hutladen, ein Friseur sowie ein Blick in die Wohnstube der feinen Herrschaften in verschieden Zeitepochen zeigten, wie „man“ damals in der Stadt lebte.
Nach diesen vielfältigen Eindrücken ging es über Oberuhldingen nach Meersburg und mit der Fähre bei herrlicher Abendstimmung zurück nach Hause.


Frühsommer – beste Wanderzeit!
(Juni 2017)

…dachten die mobilen Männer und machten sich am 14. Juni auf den Weg Richtung Immendingen, um den Vulkankrater des Höwenegg zu umrunden. Ein tiefblauer, idyllisch im Wald gelegener Kratersee, eingefasst von Basaltfelsen, beeindruckte die Wanderer. Der Weg führte weiter zu einem ausgetrockneten Flussbett. Nach einiger Wegstrecke zurück, also Richtung Quelle, kamen unsere Wanderer an die Stelle, an der sie sahen, wo die noch junge Donau ihren Schabernack mit den Besuchern treibt, indem sie sozusagen Verstecken spielt: der bis dahin munter dahinplätschernde Bach verkrümelt sich sozusagen in den Untergrund.
Die nachstehenden Bilder sollen einen kleinen Eindruck von dieser wunderschönen Wanderung vermitteln.

Unter dem Motto „Warum in die Ferne schweifen, sieh´, das Gute liegt so nah!“
(Mai 2017)

... haben unsere mobilen Männer bei herrlichstem Frühsommerwetter dem Kloster Hegne einen Besuch abgestattet, wo sie von Schwester Josefa bereits erwartet wurden.
Nach einem ausgiebigen Spaziergang durch den herrlichen Park durften die Männer einen oder mehrere Blicke hinter die Klostermauern riskieren.
Das Kloster ist nicht nur bekannt für seine traumhafte Lage mit einem weiten Blick in die Bodenseelandschaft, sondern auch als Ort der Stille und der Einkehr und als ein besonderer Ort für Urlaub, Tagungen, aber auch zur Teilnahme an Kursen oder spirituellen Angeboten. Die Barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuz betreiben in Hegne ein Altenpflegeheim, eine Schule sowie ein Hotel und einen Gastronomiebetrieb.
Schwester Josefa berichtete während der Führung über die Entstehungsgeschichte des Klosters, die Blütezeit des Klosters um 1920, aber auch über die Schwierigkeiten, denen das Kloster kurz vor Kriegsende ausgesetzt war und die unkonventionelle Art der Schwestern, diese Probleme zu lösen: Vor den anrückenden französischen Truppen wurden in aller Eile Schweizer Fahnen genäht und von Schweizer Behörden eine Bestätigung eingeholt, nach der das Klostergelände Schweizer Staatsgebiet war; somit blieb das Kloster vor Unannehmlichkeiten verschont.
Die Teilnehmer waren zutiefst beeindruckt von den sehr gepflegten Einrichtungen, dem vielfältigen sozialen Engagement der Schwestern und der Freundlichkeit, mit der Pilger, Gäste, aber auch Durchreisende oder unvermutet Ankommende willkommen geheißen werden.
Alles in allem ein eindrückliches Beispiel gelebter Nächstenliebe, die sich nicht lauthals vermarktet, sondern im Stillen wirkt und mit ihrer bescheidenen Selbstverständlichkeit den Mitmenschen zu Gute kommt.

Mitte März war es soweit:
(März 2017)

Die mobilen Männer machten sich bei schönstem Frühlingswetter auf den Weg nach Stuttgart, um dort hinter die Kulissen eines Flughafenbetriebs zu schauen.
Viel Wissenwertes gab es zu sehen und, dank kompetenter Führung, auch zu hören. Leider waren just zur Zeit der Führung die Flugbewegungen reduziert, so dass die Teilnehmer nur einige wenige Flugzeuge auf dem Rollfeld ausmachen konnten. Immerhin jedoch waren vier Starts und eine Landung live mitzuerleben und alle waren sich einig, dass dies ein sehr informativer, spannender Besuch war. Für die „Hartgesottenen“ schloss sich nach der Rückkehr noch ein gemütlicher Hock in einem Konstanzer Lokal an.

Frei nach dem Motto  „selbst ist der Mann“ haben sich einige mobile Männer
am 15. Februar 2017 mutig an den Herd gestellt, um ihre Gäste zu bekochen.

Nach der Begrüßung mit Apéritif  wurde das selbst Gekochte aufgetischt:
ein deftiger Linseneintopf mit Würsteln als Unterlage für so manches Glas Bier oder Wein.
Einige musikalische Darbietungen und vergnügliche Einlagen rundeten einen gelungenen Abend ab.



Oktober 2016: Männliches Kaffeekränzchen
Juni 2016: 13 quietschfidele Männer
auf großer Fahrt ins Dornier-Museum
Unsere Aktivitäten 2015
 
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